Klasische Massage

Fussreflexzonen­massage

Auf Wolken gehen
Wirkungsweise

Diese Form der Reflexzonenmassage basiert auf der Vorstellung, dass der menschliche Körper in Raster aufgeteilt werden kann. Zehn Längs- und drei waagerechte Zonen durchteilen Ihren Körper. Jede davon ist einer Zone am Fuss zugeordnet. Wenn Ihre Füsse also empfindlich oder sogar mit Schmerzen auf Druck reagieren, kann dies auf eine Fehlfunktion eines Organs hinweisen. Diese kann durch die Behandlung der Füsse positiv beeinflusst werden.

Einsatzbereiche

Die Fussreflexzonenmassage wird eingesetzt, um

  • das Immunsystem zu stärken
  • Zyklusstörungen zu behandeln
  • innere Unruhe und Restless Legs zu lindern
  • das Verdauungs- und Ausscheidungssystem zu regulieren
  • Schlafstörungen entgegenzuwirken
  • Stresssymptome zu lindern

Mehr Informationen zur Fussreflexzonenmassage

Die Fussreflexzonenmassage hilft Ihrem Körper, seine Regenerationskräfte hochzufahren. Ausserdem hilft sie auch bei stressbedingter Unruhe, Migräne oder Zyklusbeschwerden. Nicht zuletzt wirkt diese Form der Massage psychisch ordnend. Die richtige manuelle Behandlung der Füsse beeinflusst sämtliche Organ- und Gewebefunktionen positiv.

Zu diesem Schluss kam der HNO-Arzt William Fitzgerald, der sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingehend mit dem medizinischen Wissen der Native Americans beschäftigte. Sie wendeten als traditionelle Behandlungsmethoden bestimmte Formen der Reflexzonentherapie an. Dieses Wissen systematisierte Fitzgerald und entwickelte auf ihrer Grundlage eine eigene Therapieform, die er 1915 erstmals als »Zonentherapie« vorstellte. Er war es auch, der den menschlichen Körper in einerseits die senkrechten Zonen von der Schädeldecke über die Finger zu den Füssen, anderseits in die drei waagerechten Zonen (Kopf/Hals, Brust/Bauch und Unterleib/Becken) unterteilte.
Dass diese Körperzonen jeweils einer Fuss-Zone entsprechen, geht auf die amerikanische Masseurin Eunice Ingham zurück, die die Fusssohlen entsprechend kartografierte. Jede Körperzone entsprach einem bestimmten Areal auf den Sohlen. Diese in den 1930er Jahren entwickelten Zusammenhänge machen es möglich, durch gezielten Druck auf einen Reflexpunkt am Fuss andere Körperbereiche zu behandeln. Dasselbe Prinzip lässt sich auch auf die Hände übertragen.
Erst in den späten 1950er Jahren wurde die damals »Reflexologie« genannte Behandlungsmethode in Europa bekannter. Hanne Marquardt, eine deutsche Masseurin, wendete das Verfahren in ihrer Praxis an und gründete eine entsprechende Ausbildungsstätte. Wurde die Fussreflexzonenmassage zuerst eher als vereinfachte Methode zur Eigenbehandlung eingesetzt, ist sie heute als differenzierte Behandlungmethode anerkannt.

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